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2018. január. 23., kedd

Stop FGM – Der Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung

Jährlich werden rund 2 Millionen Mädchen genital verstümmelt. Mehr als 155 Millionen Frauen leiden ihr Leben lang an den Folgen dieses grausamen Rituals. Der 6. Februar wurde vom Inter African Committee als “International Day of Zero Tolerance to FGM” ausgerufen. Zahlreiche Österreichische Frauen- und Menschenrechtsorganisationen sowie Organisationen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit schliessen sich zur Plattform stopFGM zusammen, um diese Traditionen, die gegen die Menschenrechte verstossen, zu stoppen. www.endfgm.eu/enwww.stopfgm.net

Weltweit sind etwa 155 Millionen Frauen sexuell verstümmelt. Am 6. Februar 2003 wurde bei einer Konferenz des Inter African Committee derInternational Day of Zero Tolerance to FGM ausgerufen. Die seit 2003 bestehende Österreichischen Plattform gegen weibliche Genitalverstümmelung möchte über die unterschiedlichen Aktivitäten gegen FGM im In- und Ausland informieren und so durch Bewusstseinsbildung für das Recht der Menschenwürde von Frauen einzutreten.

In 28 afrikanischen Staaten sind bis zu 90 Prozent aller Frauen und Mädchen von dieser Form der Gewaltanwendung betroffen. Genitalverstümmelung von Frauen ist nicht religiös begründet, macht vor keiner gesellschaftlichen Schicht halt und ist nicht nur im fernen Afrika zu finden. FGM (Female Genital Mutilation) passiert auch in Asien und Europa – auch in Österreich. Eltern glauben, ihren Töchtern nur durch die sexuelle Verstümmelung ein gutes Leben an der Seite eines Ehemannes garantieren zu können; Mädchen glauben, sie seien ohne den Eingriff nicht rein, nicht schön.

Mit einer 5000 Jahre alten Tradition zu brechen ist nicht einfach und trotzde notwendig. Viele Familien, Clans und Dörfer haben dies erkannt und es setzt ein Umdenken ein: Familien ersparen ihren Töchtern den unvorstellbar grausamen Eingriff in ihre Integrität, immer mehr Männer bzw. deren Familien verzichten darauf, dass ihre zukünftigen Eherauen sich dem Ritual unterzogen haben. www.youtube.com/user/ENDFGMamnesty

In Wien weisen ca. 1900 Frauen, die aus einem Land mit häufigem Vorkommen von FGM stammen, ein potenzielles Risiko auf (Wiener Frauengesundheitsbericht, 2006).

Zentrales Anliegen beispielsweise des Frauengesundheitszentrums FEM Süd, im Kaiser Franz Josef-Spital/Sozialmedizinisches Zentrum Süd, ist es daher Anlaufstelle für alle Frauen und Mädchen zu sein – unabhängig von Alter, Bilder und Herkunft. Die Angebote und Massnahmen konzentrieren sich dabei vor allem auf frauenspezifische Gesundheitsbedürfnisse rund um Schwangerschaft, Geburt, Gynäkologie. Spezielles Augenmerk gilt dabei Frauen, die an den Folgen weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) leiden sowie deren Töchtern, die durch Präventionsmassnahmen vor diesem Schicksal bewahrt werden sollen. Information und Beratung werden dabei u.a. in den Sprachen Arabisch, Englisch und Französisch angeboten.

Seit 2006 kämpft SONNE-International in enger Zusammenarbeit mit seiner lokalen Partneragentur APDA (Afar Pastoralist Development Agency) in Äthiopien gegen FGM in der Afar Region. Das dort ansässige moslemische Hirtenvolk führt eine seminomadische Lebensweise, die von alten und oft menschenverachtenden brutalen und traditionellen Riten wie der weiblichen Genitalverstümmelung, dem Aderlass und der Zwansheirat geprägt sind. Im äthiopischen Durchschnitt werden unabhängig von ihrer religiösen Tradition, derzeit ca. 70 Prozent aller Frauen beschnitten.

Der Auftrag von IOM ist es, in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen für die Würde und das Wohl von MigrantInnen zu kämpfen. In diesem Kontext stellt Genitalverstümmelung  ein Hindernis für eine erfolgreiche Integration und ist als geschlechterspezifische Gewalt und als schwere Menschenrechtsverletzung einzustufen.

Der 6. Februar ist ein Gedenktag , an dem es gilt, Vereinbarungen im Kampf gegen FGM zu erneuern, an dem wir unsere Aufmerksamkeit auf das Problem fokussieren und uns selbst an die Konsequenzen erinnern, and dem alle am Kampf beteiligten ihre Erfolge und Probleme überdenken; ein Tag, an dem neue Schritte geplant werden, an dem wir alle MeinungsbildnerInnen, politisch Verantwortliche und Involvierten daran erinnern, noch mehr dazu beizutragen, dieses grausame Ritual für immer auszulöschen und damit Frauen Freiheit, Selbstbestimmung und Würde zurückzugeben.

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